Ein bisschen mehr Info (z.B. der Name der neuen Olympus oder der Name der Technologie) wäre hilfreich. Nach dem momentanen Informationsstand gehe ich aber davon aus, dass es sich um ein System mit einem
teildurchlässigen Spiegel handelt. Das ist an sich nichts neues und war beispielsweise bereits in der
Canon EOS-RT aus den 80er / 90er Jahren auf dem Markt.
Ich spreche ab jetzt von einem solchen System (falls es so eins ist, trifft das dann auch auf die Olympus zu)
Der Nachteil ist im Prinzip der Gleiche wie bei einer Kamera mit LiveView, da hier weniger Licht auf den Sensor und in den Sucher kommt, weil etwas Licht für den Sucher "abgezwackt" wird. Klassisch nur etwa 10% wenn ich mich recht erinnere. Daher ist das Sucherbild extrem dunkel, aber es kommt auch weniger Licht auf den Sensor, daher muss ich immer etwas länger belichten, brauche einen empfindlicheren Film/Sensor (->Rauschen) oder muss die Blende etwas weiter öffnen.
Der Vorteil ist, dass kein Klappmechanismus da ist. Also weniger Verschleisanfälligkeit und Schmutz stellt nicht so ein riesiges Problem dar, es kommt auch kein Dreck mehr auf den Sensor. Der noch größere Vorteil ist, dass Vibrationen durch den Klappvorgang nicht mehr auftreten. Das wirkt dem Nachteil wiederum entgegen, denn wenn man weniger wackelt kann man wieder etwas länger belichten etc.
EDIT@Malik: Jap, genau - eigentlich ist mit LiveView schon der Grundstein für die neue Technik gelegt: Ein halbtransparenter Spiegel, der das Licht zwischen Sensor und Sucher aufteilt. Einziger Unterschied: Noch klappt der Spiegel hoch, und der Sensor bekommt bei Bildaufnahme 100% des Lichtes. Das ist bei einem festen Spiegel nicht mehr so. Der Spiegel bleibt dann beim Abdrücken im Lichtweg und "frisst" nach wie vor einen bestimmten Prozentsatz Licht.